Rahmen-Varianten
Wechselrahmen
Wechselrahmen sind Bilderrahmen, die auf ein einfaches Auswechseln des Bildes ausgelegt sind. Bei individueller Einrahmung wird die Rückwand des Rahmens häufig fest mit der Leiste verbunden (z.B. verklebt), um das Bild vor Verschmutzung zu schützen und zu konservieren. Das Bild kann dann nicht mehr ohne weiteres gewechselt werden. Bei Wechselrahmen werden dagegen meist Stahlclips benutzt, um die Rückwand an der Bilderrahmenleiste zu befestigen. Diese lassen sich leicht lösen und die Rückwand kann entfernt werden, um das Bild auszutauschen. Statt der aufwändig zu befestigenden Stahlclips werden gern auch ca. 1 cm lange Metallstifte verwendet, die nach Einlegen der Rückwand mit einem speziellen Werkzeug in die Leiste “geschossen” werden. Auch in diesem Fall lässt sich das Bild problemlos aus dem Bilderrahmen herausnehmen. Allerdings müssen dazu jedes Mal die Metallstifte umgebogen werden, so dass sie nach häufigem Bilderwechseln abbrechen können.
Wechselrahmen werden in Ausführungen aus Kunststoff, Holz oder Aluminium aber auch als rahmenlose Bildhalter angeboten.
Keilrahmen für das Aufspannen von Ölbildern
Keilrahmen werden benutzt um Leinwandbilder (Ölgemälde) aufzuspannen. Es handelt sich dabei meist um einfache Rahmen aus Kiefernholz und einer Stärke von z.B. 2 oder 4cm. Nach dem Aufspannen kann man die Bilder ohne weitere Rahmung aufhängen. Schöner ist es jedoch, zusätzlich einen Holzrahmen zu verwenden. Dazu wird ein Leerrahmen benötigt, d.h. nur die fertig montierte Bilderrahmenleiste. Das auf den Keilrahmen aufgespannte Bild wird dann einfach von der Rückseite in den Leerrahmen eingelegt und befestigt. Es ist dabei darauf zu achten, dass der Leerrahmen eine entsprechende Profiltiefe aufweist, da das Bild sonst auf der Rückseite aus dem Bilderrahmen herausragt. Normale Bilderrahmenleisten für Wechselrahmen sind dafür in der Regel nicht geeignet.