Glasarten
Standard: Normalglas / Antireflexglas
Normalglas ist insbesondere bei Wechselrahmen die gängigste Glassorte. Daneben wird häufig auch Antireflexglas angeboten, das durch seine mattierte Oberfläche weniger Reflexionen aufweist und damit auch gut für helle Räume geeignet ist. Allerdings sollten Sie bei Antireflexglas darauf achten, dass das Bild direkt auf dem Glas aufliegt, da das Glas bei größerem Abstand des Motives seine Transparenz verliert. Insbesondere wenn ein Passepartout verwendet wird, kann daher Normalglas die bessere Lösung sein.
besonders hochwertig: Museumsglas
Als Museumsglas werden besonders hochwertige Glassorten bezeichnet, die fast ausschließlich bei individuellen Einrahmungen verwendet werde. Im Gegensatz zum Standard-Antireflexglas, dessen mattierte Oberfläche durch Ätzung entsteht, wird hier eine sogenannte interferenzoptische Beschichtung verwendet, die Reflexionen weitgehend verhindert. Der Vorteil ist, dass das Glas nicht intransparent wird, wenn das Motiv weiter entfernt ist. Zusätzlich bietet Museumsglas einen höheren Schutz des Bildes vor schädlicher UV-Strahlung.
leicht und bruchfest: Plexiglas
Plexiglas oder auch Acrylglas wird verwendet, wenn es auf Bruchfestigkeit und geringes Gewicht des Bilderrahmens ankommt. Z.B. in Kindereinrichtungen, Schulen etc. wird gern Plexiglas verwendet, damit das Risiko von Glasbruch von vornherein ausgeschlossen wird. Da Plexiglas aus Kunststoff besteht, ist es jedoch nicht so leicht zu reinigen, da es sich beim Putzen elektrostatisch auflädt. Verwenden Sie am besten einen leicht angefeuchteten Lappen und vermeiden Sie Lösungsmittel. Berücksichtigen Sie auch die höhere Kratzempfindlichkeit von Acrylglas.